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Lifestyle

Kontaktlinsen im Winter – darauf müssen Sie achten

Zugegeben, es war bisher ein recht milder Winter mit wenigen Nächten/Tagen, die wirklich kalt und eisig waren. Aber die Winter ist noch nicht vorbei und wenn man sich den Wetterbericht für die nächsten Tage anschaut, dann droht weiten Teilen Deutschlands doch noch der mehr oder weniger ersehnte Wintereinbruch mit Schnee, Eis und Kälte. Autoscheiben kratzen, warm anziehen und mehr Zeit auf dem Weg zur Arbeit einplanen, stehen an. Die Kinder freuen sich auf Schneemänner bauen, Schlitten fahren und rodeln, die Erwachsenen aufs Skifahren. Unter ihnen viele mit einem Sehfehler, der durch Kontaktlinsen ausgeglichen wird. Wie man diese am besten in der kalten Jahreszeit handhabt und was es zu beachten gilt, steht hier im Folgenden zusammengefasst:

Tipp 1: Nachbenetzungstropfen nicht vergessen

Die Heizungsluft macht nicht nur unserer Haut zu schaffen, sondern vor allem den Augen, gerade wenn man Kontaktlinsen trägt. Kaum Luftfeuchtigkeit, das Auge trocknet förmlich aus. Dagegen helfen Nachbenetzungstropfen mit Hyaluron, die dafür sorgen, dass das Auge genügend Feuchtigkeit erhält.

Tipp 2: Schutz vor der Sonne und Frost

Besonders beim Skifahren werden die Augen oft gereizt durch die immense Sonneneinstrahlung, die vom Schnee noch reflektiert wird, was für die Augen sehr anstrengend werden kann. Daher sollte man „auf der Piste“ immer mit Sonnenbrille fahren, um die Augen so vor dem grellen Licht zu schützen.

Tipp 3: Im Skiurlaub am besten Tageslinsen

Auf Reisen bieten sie sich förmlich an, weil sie einfach in der Handhabung sind, nicht gereinigt werden müssen und damit hygienisch sind: Tageslinsen. Pflegemittel für die Kontaktlinsen können daher wunderbar daheim gelassen werden und man kann sich voll und ganz auf den Urlaub – wie zum Beispiel das Skifahren – konzentrieren. Im Übrigen ist es auch wichtig, dass Sie die Pflegemittel so aufbewahren, dass sie nicht einfrieren können.

Kontaktlinsen – was Wintersportler beachten sollten

Der Winter ist heuer besonders kalt und eklig – so kommt es uns zumindest vor und in der Tat hatten wir ja schon ein paar Tage dabei, die wirklich eisig waren. In einigen Gegenden Deutschlands wurden sogar Rekord-Minustemperaturen auf dem Thermometer gemessen. Viele, die Brille tragen, wechseln im Winter gerne auf Kontaktlinsen, weil man so das nervige Beschlagen der Brillengläser vermeiden kann. Außerdem nutzen die Wintersportler die praktischen Sehhilfen, weil sich eine Brille unter einer Skibrille nun wirklich nicht gut macht und sicher unbequem zu tragen ist.

kontaktlinsen winterWer sich – ob als Wintersportler oder nicht – für den Umstieg auf Kontaktlinsen entscheidet, sollte allerdings einige Aspekte beachten. Ist man zum Beispiel erkältet, was vor allem bei dem nasskalten Wetter schnell passieren kann, sollte man mit den Händen auf keinen Fall die Augen reiben, da Infektionskeime sonst von den Handflächen ins Auge gelangen können. Gerade auf Skihütten und wenn man den ganzen Tag auf der Piste und unterwegs ist, kommt man nämlich mit vielen Bakterienherden in Berührung und sollte daher, auch wenn es manchmal schwerfällt und man sich lieber nur um die nächste Abfahrt Gedanken machen möchte, auf die Handhygiene achten. Wer auf Nummer sicher gehen will, der wäscht sich regelmäßig die Hände und/oder nutzt Desinfektionssprays.

Geht mit der Erkältung zusätzlich zu Husten und Schnupfen auch Fieber mit einher, sollte man für die Dauer der Erkrankung ganz auf die Linsen verzichten. Neben der Gefahr der Infektion macht auch die Heizungsluft den Kontaktlinsenträgern das Leben schwer. Sie fördert entzündliche Reizungen am Auge, weil die trockene Luft die natürliche Selbstreinigung des Auges hemmt oder verlangsamt. Bakterien können sich so schneller ausbreiten. Vorbeugen und entgegenwirken kann man diesem Problem durch mehrmaliges Stoßlüften oder durch spezielle Augentropfen.

Tipp 4: Krank? Dann Finger weg von Linsen

Leider bleibt man auch im Skiurlaub nicht von Erkältung und Co. verschont. Das ist natürlich gerade dann sehr ärgerlich, wenn man lieber den Hang herunterfahren würde, als im Bett liegen zu bleiben. Wenn es einen aber doch erwischt, sollte man auf keinen Fall Kontaktlinsen einsetzen, um beispielsweise zum Zeitvertreib das mitgebrachte Buch zu lesen. Lieber zur Brille greifen.

Denn Kontaktlinsen können, wenn man sich mit den Händen die Augen reibt, mit Bakterien verseucht werden, was wiederum zu Reizungen der Augen führen kann.

Kontaktlinsen und klimatisierte Räume – geht nicht?

Der Winter hat uns zwar noch fest im Griff, doch der Sommer wird irgendwann wieder kommen. Und mit ihm die Hitze, das Schwitzen und das Kühlen der Räume. Am besten und zuverlässigsten mit einer Klimaanlage. Allein schon bei dem Wort stöhnen jetzt sicher viele Kontaktlinsenträger, denn sie wissen, dass ihnen dann wieder die Augen tränen, jucken und brennen, weil die künstlich gekühlte Luft die Augen austrocknet. Schließlich weiß jeder, dass Klimaanlagen und Kontaktlinsen sich nicht vertragen. Richtig? Nein, sagt der-contactlinsenspezialist.de

Es geht, wenn man weiß, wie

Denn eigentlich vertragen sich beide sogar recht gut. Man muss nur ein paar Regeln des „Zusammenlebens“ beachten. Grundsätzlich stimmt es natürlich, dass Klimaanlagen die Raumluft nicht nur kühlen, sondern ihr auch die Feuchtigkeit entziehen, was zur Folge haben kann, dass die Luft extrem trocken wird. Das allein macht dem Auge aber, sofern es ansonsten gesund ist, nicht allzu viel aus, denn es kann sich mit vermehrtem Blinzeln gut feucht halten. Kritisch wird es, wenn das Auge zusätzlich auch noch einem konstanten Luftzug ausgesetzt ist, der von einem Ventilator oder einem Gebläse ausgeht. Auch an mehreren Seiten geöffnete Fenster können so etwas verursachen. Muss das Auge diesen Zustand länger „ertragen“, kann es zu Reizungen oder gar Entzündungen kommen.

Gut umsehen und „Gefahrenquellen“ ausschalten

Daher gilt für jeden Kontaktlinsenträger vor allem eines – Umsicht. Man sollte sich sein Umfeld genau ansehen und mögliche Luftzugquellen früh- bzw. rechtzeitig ausschalten. Im Fokus sollten dabei die Wohn- und Arbeitsräume liegen, denn hier verbringt man erfahrungsgemäß die meiste Zeit. Wer trotz dieser Vorkehrungen Probleme bekommt, kann seinem Auge mit künstlichen Tränen in Form von Augentropfen helfen und diese regelmäßig ins Auge tropfen. Auch Luftbefeuchter schaffen bei zu trockener Luft Abhilfe, indem sie einen gewissen Anteil der durch die Klimaanlage entzogenen Luftfeuchtigkeit ersetzen.

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