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haltbarkeit von kontaktlinsen

Behandlung

Haltbarkeit von Kontaktlinsen – gibt es da ein Verfallsdatum?

Man spricht oft von Tages-, Monats- oder Jahreslinsen, wenn man sich mit dem Thema Kontaktlinsen im Allgemeinen befasst oder befassen muss. Aber wie lange kann man eine Linse denn nun tatsächlich tragen und viel wichtiger ist die Frage, wie lange man sie maximal tragen sollte, bevor Schäden am Auge und auf der Hornhaut auftreten können.

Grundsätzliches

Zuallererst muss man festhalten, dass Kontaktlinsen zu den Gebrauchsgegenständen gehören und sie sich daher mit der Zeit und im Laufe des Tragens abnutzen. Sie können als abgelaufen snd. Das geschieht bei Jahreslinsen natürlich langsamer als bei Tageslinsen, doch so oder so, irgendwann ist jede Kontaktlinse nicht mehr haltbar. Trägt man sie weiterhin, kann dies nicht nur zu Beeinträchtigungen im Tragekomfort führen. Monatslinsen haben das Haltbarkeitsdatum bereits im Namen. Überschreiten Kontaktlinsen das Haltbarkeitsdatum, dann beginnt das Material trotz Pflegemitteln eine Veränderung, was medizinisch betrachtet eine Auflagefläche für Keime darstellt.

Faustregel

Als Faustregel gilt, dass harte Kontaktlinsen maximal 18 Monate und weiche Linsen maximal 12 Monate getragen werden sollten. Doch für den einzelnen Träger können schon viel kürzere Wechsel-Intervalle notwendig werden – da hilft der Rat vom Fachmann. Je öfter man aber von sich aus die Kontaktlinsen erneuert, desto geringer ist der Gefahr, dass es zu unerwünschten Verschlechterungen im Tragekomfort kommt. Besonders bei weichen Linsen ist dies der Fall, denn auf ihnen lagern sich gerne Rückstände aus dem Tränenfilm sowie Staub und Partikel aus Kosmetika ab. Diese Ablagerungsproblematik lässt sich umgehen, indem man die Linsen regelmäßig a) reinigt und b) wechselt. Je nach Produkt und Hersteller kann es bestimmte Pflegemittel geben, die für die Sehhilfen geeignet sind.

Übrigens: Wurde die Verpackung von Sehhilfen einmal geöffnet, dann muss zwingend das angegebene Ablaufdatum beachtet werden.

Wirkungen von Kosmetika und Medikamenten auf Kontaktlinsen

Ob man Kontaktlinsen trägt oder nicht – die Augen reagieren so oder so bei dem einen mehr auf Kosmetika wir Mascara, Lidschatten und Co., beim nächsten weniger. Oft ist es aber der Fall, dass ohnehin empfindliche Augen einige Inhaltsstoffe von Kosmetikartikeln noch weniger vertragen, wenn man Kontaktlinsen trägt.

Tipps für den Verbraucher

Daher gilt gerade für Leute, die davon betroffen sind, dass sie das Make-Up, die Sonnencreme, das Puder oder die Wimperntusche erst dann auftragen sollten, nachdem sie die Kontaktlinsen eingesetzt haben. Wichtig: Keiner der Stoffe sollte in das Augen gelangen – also bitte die Hände immer gut waschen, denn die winzigen Bestandteile von Puder zum Beispiel können sich im Auge zusammen mit Kontaktlinsen anfühlen wie ein riesiges Sandkorn. Zudem besteht die Gefahr von Verletzungen der Hornhaut, wenn sie die Partikel unter die Linsen schieben und am Auge reiben.

Weder auf, noch unter der Linse

Ebenso haben Wimperntusche und Kajalstiftfarbe nichts auf der Linse verloren, nicht nur, weil sie im Auge brennen können, sondern auch, weil die Farbpigmente nur schwer wieder zu entfernen sind. Daher sollte man die Kontaktlinsen auch vor dem Abschminken aus dem Auge nehmen. Und wer beim Stylen der Haare mit Haarspray oder beim Einsatz von Deo kurz die Augen schließt, sobald er den Zerstäuber drückt, verhindert, dass dieser dünne Nebel auf die Linsen kommt. Last but not least: Finger weg von ölihaltigen Pads!

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